Dialog: Einstellungen → Lokale Server → POP3

An folgende IP binden:

Hier wird eingestellt, an welches Netzwerkinterface der lokale POP3-Server gebunden werden soll. Die Standard-Einstellung ist „127.0.0.1“ (der lokale Rechner). Diese Voreinstellung schützt zuverlässig vor Eindringlingen.

Hinweis: Bevor Sie diese Einstellung ändern, sollten Sie sich genau über die Funktionsweise des TCP/IP-Stacks und der damit verbundenen Sicherheitsprobleme informieren.

Port:

Die Port-Nummer legt den Port des Servers fest, d. h. unter welchem TCP/IP-Port der Client auf den lokalen POP3-Server zugreifen kann. Voreingestellt ist der POP3-Standard-Port 110.

SSL-Benutzung:

Hier kann eingestellt werden, ob für den lokalen Server STARTTLS auf dem eingestellten Port verwendet werden soll. SSL auf einem separaten Port ist nicht möglich. (Standard: keine TLS-Nutzung)

SSL-Methode

Hier können die verschiedenen SSL-Methoden ausgewählt werden. Grundsätzlich sollte die neuste ausgewählt werden, die vom benutzen Client unterstützt wird. Bei der Auswahl von „automatisch“ handeln Client und Server die benutzte Methode bei Verbindungsaufbau aus.

Maximal erlaubte Anzahl an parallelen Client-Verbindungen:

Hier können sie die Anzahl der maximal gleichzeitig zulässigen Verbindungen zwischen Hamster und den Readern aller User einstellen. Beachten Sie dabei, dass einige Reader mehrere Verbindungen gleichzeitig aufbauen und andererseits Arbeitsspeicher Ihres Rechners auch Grenzen hat. Stellen Sie diesen Wert so ein, dass einerseits der Arbeitsspeicher des Rechners nicht überlastet wird und andererseits die Reader an den lokalen Servern möglichst wenig behindert werden. (Standard: 10 Verbindungen)

Maximal erlaubte Anzahl an parallelen Client-Verbindungen pro IP:

Hier können Sie die Anzahl der maximal gleichzeitig zulässigen Verbindungen zwischen Hamster und einem Clienten festlegen. Beachten Sie dabei, dass einige Reader mehrere Verbindungen gleichzeitig aufbauen und andererseits der Arbeitsspeicher Ihres Rechners auch Grenzen hat. Stellen Sie diesen Wert so ein, dass einerseits der Arbeitsspeicher des Rechners nicht überlastet wird und andererseits die Reader an den lokalen Servern möglichst wenig behindert werden. (Standard: 5 Verbindungen)

Maximale Größe für empfangene E-Mails:

Hier können Sie angeben, wie groß empfangene E-Mails maximal sein dürfen. Standard sind 2097152 Bytes (= 2 MiB). Eine Eingabe von „0“ schaltet den Filter ab.

Diese Angabe bezieht sich ausschließlich auf den lokalen Mailserver, entsprechende Einstellungen für eingehende Mails von externen Mailservern werden unter „Einstellungen“ → „Mail: Server konfigurieren“ → „POP3-Einstellungen“ angeboten bzw. sind über die Mailfilter-Datei „MailFilt.hst“ nachbildbar.

Zulässige Anmeldeverfahren:

Hier können Sie festlegen, welche SASL-Mechanismen am lokalen POP3-Server zugelassen sind. Bitte beachten Sie, dass die SASL-Mechanismen PLAIN und EXTERNAL nur im Zusammenhang mit SSL zu Verfügung stehen.

Achtung: Das Authentifizierungsverfahren LOGIN verschleiert die Kennwörter nur durch Base64-Kodierung. Verwenden Sie nach Möglichkeit DIGEST-MD5, CRAM-MD5 oder CRAM-SHA1, oder aber SSL.

Anzahl Tage, bis die Daten aufgeräumt werden dürfen

Hier kann eingestellt werden, wie weit zurück die Einträge in der Mailhistory gespeichert werden (Standard: 14 Tage).