An folgende IP binden:
Hier wird eingestellt, an welches Netzwerkinterface der lokale IMAP-Server gebunden werden soll. Die Standard-Einstellung ist 127.0.0.1 (der lokale Rechner). Diese Voreinstellung schützt zuverlässig vor Eindringlingen.
Hinweis: Bevor Sie diese Einstellung ändern, sollten Sie sich genau über die Funktionsweise des TCP/IP-Stacks und der damit verbundenen Sicherheitsprobleme informieren.
Port:
Die Port-Nummer legt den Port des Servers fest, d. h. unter welchem TCP/IP-Port der Client auf den lokalen IMAP-Server zugreifen kann. Voreingestellt ist der IMAP-Standard-Port 143.
SSL-Benutzung:
Hier kann eingestellt werden, ob für den lokalen Server TLS auf dem eingestellten Port oder der Befehl STARTTLS verwendet werden soll. SSL auf einem separaten Port ist nicht möglich. (Standard: keine TLS-Nutzung)
SSL-Methode
Hier können die verschiedenen SSL-Methoden ausgewählt werden. Grundsätzlich sollte die neuste ausgewählt werden, die vom benutzen Client unterstützt wird. Bei der Auswahl von automatisch handeln Client und Server die benutzte Methode bei Verbindungsaufbau aus.
Maximal erlaubte Anzahl an parallelen Client-Verbindungen:
Hier können Sie die Anzahl der maximal gleichzeitig zulässigen Verbindungen zwischen Hamster und den Readern aller User einstellen. Beachten Sie dabei, dass einige Reader mehrere Verbindungen gleichzeitig aufbauen und andererseits Arbeitsspeicher Ihres Rechners auch Grenzen hat. Stellen Sie diesen Wert so ein, dass einerseits der Arbeitsspeicher des Rechners nicht überlastet wird und andererseits die Reader an den lokalen Servern möglichst wenig behindert werden. (Standard: 10 Verbindungen)
Maximal erlaubte Anzahl an parallelen Client-Verbindungen pro IP:
Hier können Sie die Anzahl der maximal gleichzeitig zulässigen Verbindungen zwischen Hamster und einem Clienten festlegen. Beachten Sie dabei, dass einige Reader mehrere Verbindungen gleichzeitig aufbauen und andererseits der Arbeitsspeicher Ihres Rechners auch Grenzen hat. Stellen Sie diesen Wert so ein, dass einerseits der Arbeitsspeicher des Rechners nicht überlastet wird und andererseits die Reader an den lokalen Servern möglichst wenig behindert werden. (Standard: 10 Verbindungen)
Maximale Größe für eingehende E-Mails:
Hier können Sie angeben, wie groß eingehende E-Mails maximal sein dürfen. Standard sind 2097152 Bytes (= 2 MiB). Eine Eingabe von 0 schaltet den Filter ab.
Diese Angabe bezieht sich ausschließlich auf den lokalen Mailserver, entsprechende Einstellungen für eingehende Mails von externen Mailservern werden unter Einstellungen → Mail: Server konfigurieren → POP3-Einstellungen angeboten bzw. sind über die Mailfilter-Datei MailFilt.hst nachbildbar.
Zulässige Anmeldeverfahren:
Hier können Sie festlegen, welche SASL-Mechanismen am lokalen IMAP-Server zugelassen sind.
Achtung: Das Authentifizierungsverfahren PLAIN verschlüsselt die Kennwörter gar nicht, und LOGIN verschleiert diese nur durch Base64-Kodierung. Verwenden Sie nach Möglichkeit DIGEST-MD5, CRAM-MD5 oder CRAM-SHA1, oder aber SSL.
Deaktiviere spezielle Anmelde-Methoden:
Hier können verschiedene Anmeldemethoden deaktiviert werden.
Achtung: Sind sowohl SASL (das sicherste Verfahren) als auch LOGIN (verschleiert Passwörter nur durch Base64-Kodierung) und zugleich die Benutzung von SSL deaktiviert, so werden die Passwörter im Klartext übertragen!