Achtung: Beim Umgang mit großen Datenmengen können unerwartete Probleme auftreten. Du solltest auf jeden Fall vorher ein Backup anlegen.
Sofern Du Deine Mails bereits in einem IMAP-fähigen Client untergebracht hast, kopiere diese doch direkt in einen/den IMAP-Ordner. Ich persönlich bin aber eher vorsichtig und würde nur einen Thread gleichzeitig an der Mailbox arbeiten lassen oder zumindest IDLE (ein interner IMAP-Mechanismus) ausschalten (sofern möglich).
Du kannst Mails als Textdatei (.eml; für jede Mail eine einzelne Datei) speichern, exportieren oder konvertieren. Beende Hamster oder fahre den IMAP-Server herunter. Wenn auch das nicht möglich ist, trenne zumindest alle Clients von der Mailbox (und lasse sie getrennt). Erstelle Dir dann einen neuen (!) Unterordner in der IMAP-Mailbox mit beliebigem (7-Bit-ASCII-) Namen. Dort kannst Du die Mails (die einzelnen Textdateien) reinkopieren. Benenne diese Dateien um in nnnn.msg (Hamster-Namensformat). Starte den IMAP-Server und abonniere in deinem IMAP-Client den neuen Ordner. Der Hamster erzeugt dabei automatisch eine neue Datenbank, wodurch die E-Mails zur Verfügung gestellt werden. Danach existieren natürlich keine Statusinformationen, d. h. Du kannst damit keine Information importieren, ob die E-Mails gelesen/beantwortet wurden.
Falls erwünscht, kannst Du die E-Mails im Client in den eigentlichen Zielordner verschieben.
Du hast die Mails noch in einer POP3-Box des Hamsters (als *.msg). Dann lasse Hamster sich selbst POPpen (d. h. als POP3-Server ist localhost anzugeben) und schreibe entsprechende Mailfilter-Regeln, um diese Mails in Deinen (neuen) IMAP-Ordner zu kopieren.
Am einfachsten kopierst Du die Mails direkt mittels einem IMAP-fähigen Client (diese haben meistens auch Import-Funktionalität) oder Du konvertierst die Mails in das Hamsterformat und machst bei Möglichkeit 2 weiter. Möglichkeit 3 ist ein Spezialfall, bei dem man aber Kontrolle hat, wohin die Mails sortiert werden.